Mögliche Anzeichen einer nicht gelebten Linkshändigkeit

Was bedeutet eine nicht gelebte Linkshändigkeit für Sie im Vergleich zu den Rechtshändern und Linkshändern, die ihre Händigkeit auch im Alltag und Beruf ausleben?

In meiner Forschungstätigkeit wurde ich mit einer sehr großen Anzahl von verschiedensten Symptomen und vermeintlichen Krankheitsbildern konfrontiert und fand letztlich, dass sehr oft eine nicht gelebte Linkshändigkeit der ursprüngliche Auslöser war. Es ist nicht möglich, eine verbindliche Liste von Anzeichen oder Symptomen zu erstellen, da die individuellen Erscheinungsbilder und Anzeichen in jedem Fall mit fundiertem medizinischem Hintergrundswissen betrachtet werden müssen.
Nachfolgend sind häufig beobachtete Anzeichen und Störungen aufgeführt, die jedoch nicht als hunderprozentig sicher zur Erkennung einer nicht gelebten Linkshändigkeit gesehen werden dürfen. Zur Erkennung einer nicht gelebten Linkshändigkeit gibt es eine große Anzahl von Möglichkeiten, über die jedoch im Rahmen dieser Homepage nicht berichtet wird, da dies ein Fachgebiet für sich ist.
Eine ganze Reihe Zusammenhänge, die nachfolgend aufgeführt sind, wurden in der Literatur seither nicht genannt oder sind traditionell medizinisch "typische Krankheiten".
 
Klein- und Kindergartenkind:

Diese Kinder nehmen von ihren Eltern und nahestehenden Personen alles unreflektiert an. Ein Ausspruch wie: "Beim nächsten Mal gibst du mir das gute Händchen", oder das Legen des Messers rechts neben den Teller, führen dazu, dass eine angeborene Linkshändigkeit bereits im Keim unterdrückt wird. Nur das Unterbewußtsein kann sich noch wehren und produziert einige Hinweise, wie: 
verlängertes Bettnässen, 
verlängertes Windeltragen
, Nägelkauen, 
verspätetes Sprechen, 
Stottern oder undeutliches Sprechen, 
chronischen Schnupfen, 
häufiges Stolpern, 
häufig allergische Reaktionen, 
häufig Atemwegsprobleme.
 
Zeitraum 6-12 Lj.:

Lese-,Rechtschreib-, Rechenprobleme, Schriftbild ist ausgesprochen krakelig bis unlesbar – ADS, ADHS etc., Stottern. Leistungen sind schon in den ersten Jahren schlechter als bei den Vergleichsschülern, Abgrenzungsprobleme gegen andere Mitschüler, lebt eher zurückgezogen, übertriebenes Computerspielen und eher zu laute Musik, erste deutliche "Null-Bock"-Anzeichen, Kontakt mit den Eltern wird langsam reduziert, zunehmende Aggression bei Jungen gegen Mitmenschen, Mädchen reduzieren oft ihre Bekanntschaften auf eine Freundin, haben häufig eine größere Anzahl Kuscheltiere oft auch bis jenseits der Pubertät im Bett. Bei Mädchen und Jungen treten zunehmend Verspannungen der Kiefergelenke und nachfolgend Zahnfehlstellungen auf.


Zeitraum 12-20 Lj.:

Hier beginnt schon eine deutliche Auftrennung von Hinweiszeichen der beiden Geschlechter auf Grund der schulischen, privaten und hormonellen Ausprägungen und Einflüsse.

Mädchen:
Menarche (erste Periode) kommt oft erst ca. 3 Jahre später, Periode ist schmerzhaft und dauert ca. 3-4 Tage länger. Oft muss nun doch eine Zahnspange getragen werden, in der Folge kommt es zu vermehrter Aknebildung, der Hormonhaushalt ist mehr in den Testosteronbereich verschoben.

Jungen:

Eher aggressiv, großspurig oder im Gegenteil weichlich, kann sich nicht verbal auseinandersetzen, lässt sich leicht durch dominante Personen, auch wenn diese jünger bzw. kleiner sein sollten,  anleiten. Zur Selbstbestätigung neigen sie evtl. zu unerlaubten Handlungen, wie kleine Diebstähle. Ihr Interesse an Mädchen ist nur verbal, der Umgang mit ihnen ist eher unverbindlich.
 

Insgesamt in den ersten ca. 20 Lj.:


Bis zu 4x häufiger rechts Verletzungen, Verbrennungen und Knochenbrüche als links, feste Freundschaften und Verbindungen, insbesondere zum anderen Geschlecht, gestalten sich schwierig und unklar und halten in der Regel nur kurze Zeit; meistens werden sie auch Raucher.

 
In der Zeit 20 bis 35-40 Lj.:

Insbesondere in Berufen mit hoher Stressbelastung treten nachfolgende Anzeichen verstärkt auf. Traditionelle Behandlungen, Medikamente oder Physiotherapien helfen nur auffallend kurzfristig.

Männer:

Unfälle, Verletzungen und Knochenbrüche  ca. 2x häufiger links als rechts.
 Ab Ende 30 häufiger Herzanfälle, Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Herzinfarkte, diese insbesondere im Urlaub. Unter Stress wird geraucht,  1-2 Schachteln am Tag. Abends wird auf Grund der erhöhten Erschöpfung und der bestehenden inneren Unruhe  regelmäßig Alkohol konsumiert, zusätzlich werden teilweise auch Beruhigungsmittel genommen. Es kommt  bei vielen Personen schnell zu einer deutlichen Gewichtszunahme.

Frauen:

Die Fehlgeburtenrate ist erhöht, verlängerte Periode, die weiterhin sehr schmerzhaft  ist; dies  bleibt meistens auch nach dem ersten Kind bestehen. Ab dem 30. Lj. treten häufiger Eierstockszysten auf. Sie sind meistens Raucherinnen mit einem Konsum von 10-15 Zigaretten am Tag. Um die innere Unruhe zu unterdrücken, kommt es zu Fehlhaltungen wie z. B. übereinandergeschlagene Beine beim Sitzen, was wiederum Krampfaderbildung und Wassereinlagerungen in den Beinen begünstigt.

 
In der Zeit 35. - 40. bis 55. - 60. Lj.:

Jetzt kommt die Zeit der chronischen Anzeichen, die teilweise auch schon einen deutlichen Krankheitscharakter haben. Die Nebenwirkungen der - eigentlich umsonst eingenommenen - Medikamente und Hilfsmittelchen werden den "Krankheiten" zugeschrieben. Die frei gekauften Medikamente stammen oft aus Osteuropa, Indien oder China und erzeugen oft eine Reihe zusätzlicher Symptome wegen der darin enthaltenen "Zusatzstoffe" wie Schwermetalle und Pestizide........

Männer:

ca. 2-4 x häufiger Magenprobleme und Magengeschwüre, ab Mitte 40 zunehmender Leistungsmangel, „Midlife-Crisis“ und  zunehmende Flucht vor der Verantwortung. Der Betreffende hat eventuell bereits den ersten leichten Herzinfarkt überlebt, ohne diesen bemerkt zu haben.

Frauen:

Ab Mitte 30 zunehmende Myomhäufigkeit bis Mitte 40, Menopause ab dem 45.-47. LJ, damit ca. 5-7 Jahre zu früh, in der Folge sind Osteoporosefälle häufiger zu beobachten.

 

 

Hanns von Rolbeck: Linkshändigkeit, Linkshänder, Linkshänderberatung, Linkshandberatung, Linkshanduntersuchung, Linkshandumstellung,  Wiederumstellung auf Links, Rückumstellung auf Links, Linkshandforschung, ADS, ADHS, Stottern, Rechenschwäche

 

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